Herkunft Mesocricetus auratus auratus ein Nagetier aus der Unterfamilie der Hamster, das heute viel als Labor- und Käfigtier gehalten wird (Tragezeit nur 16 Tage); Heimat: Syrien und Iran. Ursprünglich stammt der Goldhamster aus der Wüste Syriens. Erstmalig wurde er bereits 1839 wissenschaftlich beschrieben, doch vergingen fast hundert Jahre, bis 1930 erneut eine Goldhamsterfamilie gefangen wurde. Die Tiere erhielten den wissenschaftlichen Namen Mesocricetus auratus und vermehrten sich in Gefangenschaft prächtig. Heute stammen sämtliche Goldhamster, die in der ganzen Welt als Spiel- und Versuchstiere gehalten werden, von dieser einen Familie ab. Zu uns gelangten die ersten Exemplare erst nach dem Zweiten Weltkrieg, von englischen Soldaten "importiert". Heute gehört der Goldhamster zu den beliebtesten Heimtieren. An die Haltung stellt er wenig Ansprüche, und er wird schnell zutraulich. Doch sollte man seine Grundbedürfnisse kennen, um ihm geeignete Lebensbedingungen schaffen zu können. Lebensweise
Der Goldhamster ist ein ausgesprochener Einzelgänger, und man sollte ihn dementsprechend allein halten. Zwischen mehreren Männchen kann es zu heftigen Kämpfen kommen, so dass manche Tiere dabei auf der Strecke bleiben. Aber auch Paare leben keineswegs friedlich zusammen.Der Goldhamster gehört zu den nachtaktiven Tieren, und man sollte ihn daher tagsüber möglichst schlafen lassen. Richtig munter wird er erst in den Abendstunden. Dann ist er dankbar, wenn man mit ihm spielt und so für Beschäftigung und Abwechslung in seinem ansonsten recht eintönigen Käfigleben sorgt. Als Wüstentier liebt der Goldhamster die Wärme, aber nicht die Helligkeit. Sein Käfig muss deshalb in einem gut beheizten Zimmer stehen, jedoch nicht im grellen Sonnenlicht. Käfig Ein Hamsterkäfig sollte aus Metall sein, um den Hamsterzähnen den nötigen Widerstand zu bieten. Da die im Handel erhältlichen allzu klein bemessen sind, sollte man lieber auf einen geräumigen, quergedrahteten Vogelkäfig ausweichen. Quergedrahtet, damit der Hamster klettern kann. Möglich wäre auch ein Terrarium, doch sind hier die Glaswände von Nachteil. Auch muss das Terrarium mit einem Deckel aus Maschendraht verschlossen werden, damit der Hamster nicht herausspringen kann. Der Boden wird mit einer Lage Torfmull oder feinen Sägespänen bedeckt. Außerdem braucht der Hamster eine Schlafbox, damit er sich ins Dunkle zurückziehen kann. Gegen Bewegungsmangel sollte ein Laufrad angeschafft werden. Dankbar angenommen wird ein Hamsterspielplatz, etwa eine Kiste oder ein Terrarium, in das sehr viel trockene Erde gefüllt wird, damit der Hamster richtig buddeln kann, denn das ist sein größtes Vergnügen. Außerdem sollte ein dicker verzweigter Ast nicht fehlen, da er auch sehr gern klettert. Ernährung
Basis der Ernährung ist fertig käufliches Hamstermischfutter. Dazu kommen Mohrrüben, Stücke von Apfel, Birne und anderem Obst. Im Sommer sollte er Löwenzahnblätter und Klee bekommen, die man aber nicht an Straßenrändern sammeln sollte wegen möglicher Bleivergiftung durch Auspuffgase. Man kann auch selber Linsen, Kresse und Grassamen im Blumentopf aussäen. Auch bei Kopfsalat sollte man sichergehen, dass dieser ungespritzt ist, weil er - selbst gewaschen - so einem kleinen Tier sonst schaden würde. Hin und wieder sollte man die vegetarische Kost durch ein wenig rohes Fleisch ergänzen. Außerdem braucht der Hamster noch Nahrungsmittel, an denen er seine Zähne abwetzen kann, etwa altes, hart gewordenes Brot, frische Zweige u.Ä. Lebenserwartung Goldhamster werden bereits mit 6 Wochen geschlechtsreif und erreichen nur ein geringes Lebensalter von 2 bis höchstens 3 Jahren. Einleitung Hamster gelten im Allgemeinen als robuste und pflegeleichte Haustiere. Ob die Hamster dies ebenso sehen ist fragwürdig - bedenkt man die Tatsache, dass eine Heimtierhaltung den natürlichen Lebensbedingungen in so gut wie nichts nachstehen sollte. Dies ist jedoch im Falle der Hamsterhaltung nur sehr schwer zu erfüllen. Zum einen, weil es so gut wie keine gesicherten Erkenntnisse über die natürlichen Lebensräume und das natürliche Verhalten der Hamster in diesen Lebensräumen gibt, und zum anderen weil das wenige was als zumindest einigermaßen gesichert angenommen wird eine Heimtierhaltung der Hamster praktisch ausschließt. Die nachtaktiven Tiere sollen nachts gewaltige Areale nach Nahrung durchsuchen und ihre Reviere gegen Artgenossen verteidigen. Der gewaltige Lauftrieb kann selbst in großen Käfigen oder Auslaufflächen nicht ausgelebt werden. Die Bewegung im Laufrad kann zwar dem Lauftrieb zumindest teilweise nachkommen, aber dort wird es wohl kaum etwas interessantes für den Hamster zu entdecken geben. Auch über die Ernährung der Hamster existieren nur Erfahrungswerte. Dies alles wirft die Frage auf, ob es überhaupt möglich und sinnvoll ist einen Hamster zu Pflegen. Millionen von Hamster auf dieser Welt wurden zu keinem anderen Zweck vermehrt als Menschen mit ihrer Gesellschaft zu erfreuen. Sie sind mittlerweile so weit domestiziert, dass ein Überleben in freier Wildbahn für viele dieser Tiere praktisch nicht mehr möglich ist. Die meisten Hamster die mit einem großen Käfig, viel Auslauf, gesunder Ernährung und Aufmerksamkeit gepflegt werden, können wesentlich älter als in der Natur werden, wo sie Fressfeinde oder schlechte Witterungsverhältnisse fürchten müssen. Es ist also nicht ganz so schlecht für einen Hamster zu Hause gehalten zu werden wie der obere Abschnitt vermuten lassen könnte. Er sollte lediglich dazu anregen eine so artgerechte Haltung wie möglich sicherzustellen. Die wichtigsten Infos auf einen Blick
1)Alle (!) in der Heimtierhaltung bekannten Hamsterarten sind Einzelgänger! Früher oder später fangen sie an sich zu jagen und zu beißen um ihr solitäre Lebensweise zu führen. Es gibt von dieser Regel nur sehr sehr wenige Ausnahmen. Hamster haben übrigens ein sehr kurzes Gedächtnis was den Geruch von Artgenossen angeht. Schon nach einer Stunde kann es sein, dass ein Zwerghamster seine Hamster Geschwisterchen nicht mehr erkennt. Daher gilt: Einmal getrennt darf man sie nicht mehr zusammenführen. mehr... 2)Die Aufschrift "Hauptfutter" auf Hamsterfutterverpackungen bedeutet nicht auch gleich "Alleinfutter". Zusätzlich benötigt der Hamster frisches Gemüse (z.B. Möhren oder Gurke), Heu und tierisches Eiweiß. 3)Vitamin E zählt für den Hamster zu den wichtigsten Vitaminen. Vitamin C kann er selbst synthetisieren. 4)Süßigkeiten und Drops sollten im Hinblick auf die Gesundheit des Hamsters vermieden werden. 5)Hamsterkäfige sollten eine Grundfläche von mindestens 40x70cm haben. 6)Hamsterwatte ist nicht nur überflüssig, sondern kann auch zu Problemen führen wenn der Hamster sich darin verfängt (Beine) oder wenn er sie in seine Backentaschen stopft. Besser sind Papiertücher. 7)Ein Laufrad sollte unbedingt gewisse Sicherheitsanforderungen erfüllen: Laufrad 8)Hamster sind eigentlich nicht die idealen Heimtiere für Kinder. Sie sind nachtaktiv und suchen nicht die Nähe des Menschen. Wenn es doch einer sein sollte sind am besten Goldhamster oder Dsungarische Zwerghamster geeignet.
Goldhamster Teddyhamster Eigenschaften Der Begriff "Teddyhamster" beschreibt nichts anderes als einen langhaarigen Goldhamster. Es handelt sich nicht um eine andere Art, sondern lediglich um eine Zuchtform. Ebenso verhält es sich mit dem sogenannten Rexhamster oder Angorahamster. Auch diese unterscheiden sich im wesentlichen nur durch das Fell. "Im wesentlichen" deshalb, weil bei jeder Hochzucht nicht nur äußere Merkmale verändert werden, sondern auch innere (also nicht sichtbare) Eigenschaften. So neigen Hochzuchten häufiger zu Krankheiten als die Normalform des Syrischen Goldhamsters [Mesocricetus auratus]. Diese Form gibt es aber leider schon nicht mehr zu kaufen, da der Goldhamster vor vielen Jahrzehnten importiert und weitervermehrt wurde. Aus nur wenigen Tieren entwickelten sich alle Zuchtformen wie Teddyhamster, Angorahamster, Rexhamster, Satinhamster, Russenhamster, Seidenhamster, Scheckenhamster und einfarbige Tierzuchten (wie creme oder schwarz). Der reinrassige Goldhamster blieb dabei auf der Strecke. Kürzlich wurden durch eine von Gattermann geleitete Expedition einige Exemplare aus Aleppo in Syrien mit nach Deutschland gebracht. Diese Tiere dienen jedoch leider ausschließlich Forschungszwecken. Der Goldhamster wird circa 15 bis 18 cm groß, und gehört damit zu den größten in der Heimtierhaltung anzutreffenden Hamstern. Wei die anderen Hamster Arten auch ist der Goldhamster nachtaktiv und lebt als Einzelgänger. Er ist recht einfach zu zähmen. Die Zähmung kann sich jedoch auf mehrere Monate ausdehnen. Dann sollte man nicht die Geduld verlieren. Je nach Herkunft und Veranlagung der Hamster kann es auch schon nach zwei Wochen sein, dass das Tier zahm ist. Haltungsanforderungen Der Käfig für einen Goldhamster sollte mindestens 100x40 cm groß sein (Grundfläche). Auch hier sollte man beachten, dass Hamster zwar gerne klettern, darin aber nicht besonders geschickt sind. Sie fallen leicht herunter. Deshalb sollte der Käfig dem Hamster nicht die Möglichkeit bieten aus mehr als 30 cm herunter zu fallen. Als Einstreu eignen sich Kleintierstreu (Hobelspäne), Maisstreu (dieses ist staubfrei aber leider nicht sehr saugfähig) oder auch Hanfstreu. Auch hier kann man mit unbehandeltem Holz, Korkrinde, Apfelbaumzweigen, Steinen etc. den Käfig gestalten. Auf die Verwendung von Kunststoff sollte man möglichst verzichten, da Hamster Nagetiere sind und dem auch alle Ehre machen. Sie nagen gerne und oft, und einige Kunststoffe splittern so scharfkantig, dass der Hamster innerlich verletzt werden könnte. Einem kurzhaarigen Goldhamster können sie auch mal eine Kiste mit reinem Torf hinstellen. Er wird es lieben darin zu wühlen. Vor allem wenn Sie etwas Futter (Körner) darauf verstreuen. Auch der Goldhamster benötigt einen großen Teil tierischen Eiweißes für einen gesunden Stoffwechsel. Ein Hamsterfutter sollte aus Getreide (Hirse, Hafer, Roggen...), Heu, tierischen Eiweißspendern (Joghurt, Grillen, taurinfreies Katzentrockenfutter...) und frischem Gemüse wie zum Beispiel Gurke oder Karotte bestehen. Gewichsttabelle: (Durschschnitt ermittelt aus je 10 Tieren) Goldhamster131 g Goldhamster172 g Hamster-Info: Was muss ich vor der Anschaffung beachten? - Hamster sind nachtaktiv, also für berufstätige geeignet, die nicht zu früh aufstehen müssen. - Hamster sind Wühler und "Läufer". Sie brauchen Buddelkisten zum wühlen, einen Käfig mit einer großen Grundfläche und allabendlichen Auslauf sowie ein hamstergerechtes Laufrad. - Hamster sind nicht für Kinder geeignet, die ein Schmusetier suchen. - Hamster haben ihren eigenen Kopf und sind Tiere zum beobachten, besonders die Zwerghamster. - Hamster sind Einzelgänger, sollten also auch alleine gehalten werden. - Manche Menschen sind allergisch, Sie sollten vorher testen, ob Sie den Hamster "vertragen". - Viele Zoogeschäfte halten Hamster gemischtgeschlechtlich, so dass Weibchen häufig schon trächtig sind. Am besten entscheiden Sie sich in diesem Falle für ein Männchen. - Hamster brauchen einen ruhigen Standort, an dem sie tagsüber nicht gestört werden. Hamster-Info: Wie sieht ein artgerechtes Hamsterheim aus? - Die Grundfläche sollte groß sein, die Höhe eher niedrig. - Größe für Goldhamster: 100X50cm (Käfig) oder 120X50 (Aquarium bzw. Terrarium) - Größe für Zwerghamster 80X40cm oder größer - Höhe von etwa 40cm ist ausreichend, bei höheren Hamsterheimen sollten unbedingt Zwischenböden oder "Hängematten" vor einem eventuellen Fall schützen. Anleitung zu artgerechten Zwerghamster und Goldhamster Gehegen im Eigenbau: Hier Hamster-Info: Welches Hamsterzubehör ist geeignet, welches Spielzeug, welches Laufrad? - Die Einrichtung sollte aus vielen Höhlen oder Häuschen bestehen. - Als Einstreu eignet sich normales Kleintierstreu oder Pellets. Wichtig ist, dass der Streu saugfähig ist. Maiusstreu ist deshalb weniger geeignet. Alternativ gibt es Hanfstreu. Überstreu sollte nicht als alleiniges Streu verwendet werden. - Heu und Stroh eignet sich als Nistmaterial und Heu ist ein wichtiger Bestandteil in der Nahrung der Hamster. Auf keinen Fall sollte man Hamsterwatte oder Stoffreste/Wollrest verwenden, da die Hamster darin hängen bleiben können. Jungtiere sind darin schon gestorben, ältere Tiere haben schon Gliedmaße verloren. - Höhlen und Häuschen gibt es in unterschiedlichen Materialien, am besten geeignet ist Holz, Ton, Keramik oder andere Naturmaterialien. Plastik sollte wenig verwedet werden, da manche Hamster am Plastik nagen. - Gut geeignet sind Holzbrücken oder auch Äste und Zweige von Obstbäumen, Nussbäumen oder Buchen. Klettern können die Hamster zwar nicht darin, aber Äste und Zweige werden angenagt und der Hamster kürzt damit seine Zähne und versorgt sich mit wichtigen Mineralien. - Blumentöpfe oder andere Gefäße gefüllt mit Heu, Stroh, Torf oder Sand werden gerne genutzt. - Pappröhren aus Toilettenpapierröhren oder Küchenrolle sowie Kartons mit Löchern sind geeignets Spielzeug für den Hamster. - Ein Laufrad ist für den Hamster sehr wichtig, aber leider werden auch gefährliche Hamsterräder angeboten. Wichtig ist, dass die Lauffläche und eine Seite des Laufrads ganz geschlossen ist und eine Seite komplett offen ist. Außerdem sollte das Laufrad zwischen 20 und 35cm groß sein. Hier gehts zum Laufradtest. Hamster-Info: Was frisst der Hamster, wie sieht seine Ernährung aus? Sowohl Goldhamster als auch alle Zwerghamster ( Dsungarischer Zwerghamster, Campbell Zwerghamster, Roborowski Zwerghamster und Chinesischer Streifenhamster) sind keine reinen Vegetarier. Neben pflanzlicher Kost brauchen die Hamster auch tierisches Eiweiß. Im Zoofachhandel findet man fertige Trockenfutter für Hamster oder auch Zwerghamster. Alternativ können Sie auch Mäusefutter verwenden oder sich das Futter selbst mischen. Dazu eignen sich folgende Bestandteile: - Agapornidenfutter - Kanariensaat - Wellensittichfutter - Exotenfutter - Hanfsamen - Hirsekörner - Grassamen - Haferflocken - Weizenkörner - Katzenfutter mit tierischem Eiweiß ohne Zucker! - getrockneter Mais, - Erdnüsse - Rosinen - Johannisbrot - ungeschwefelteTrockenfrüchte - Sonnenblumenkerne - Corn Flakes ohne Zucker! - Erbsenflocken - Haselnüsse - Walnüsse - getrocknetes Gemüse - Bachflohkrebse (Gammarus) - getrocknete Garnelen oder trockenes Schildkrötenfutter - getrocknete Kräuter( wie grüner Hafer Spitzwegerich, Luzerne, Echinacea, Gartenkräuter, Kräutermischung, Wiesengras, Heu, Kräuterheu, selbst getrockneter Löwenzahn, Gänseblümchen u.ä.) Zu der Futtermischung sollten Sie ihrem Hamster etwas abwechslung und Erlebnisfutter bieten. Dazu kann man folgende Nahrungsmittel in den Käfig hängen: - Kolbenhirse - Rispenhirse - Flachs - Früchtespieß oder - Gemüsespieß Außerdem freuen sich die meisten Hamster über Lebendfutter: - Grillen - Heimchen - Motten - Mehlkäfer - Mehlwürmer - Zoophobas - auch andere Insekten oder Spinnen In einer kleinen Schale sollte man ab und zu reichen: - Obst oder Gemüse (2-3 mal pro Woche) - Quark oder Naturjogurt (als Eiweißfutter) Bitte nehmen Sie keinen Fruchtjogurt, denn darin sind oft Zucker sowie Geschmacksstoffe und Konservierungsstoffe enthalten. Sie können dem Hamster unter den Naturjogurt die Früchte bzw. das Obst selbst mischen. Wichtig: Keine Zitrusfrüchte, keine Kerne von Steinobst, wenig fetthaltige Lebensmittel! Eine Liste mit geeigentem Hamstefutter finden Sie hier. Hamster-Info: Verhalten des Hamsters richtig deuten. - Anfangs ist der Hamster noch scheu, er versteckt sich im Häuschen. - Manche Hamster haben Angst und beißen. - Manche Hamster beißen, weil sie denken, die Hand wäre Futter. - Der Hamster braucht meist etwa 1 Woche bis er sich etwas eingelebt hat. - Nimmt er Futter durch das Gitter an, ist er futterzahm. - Nimmt der Hamster Futter von Ihrem Finger ohne Gitter ist er fingerzahm. - Kommt der Hamster auf Ihre Hand (auch ohne Futter) so ist er handzahm. - Nagt der Hamster am Gitter, so fehlt ihm Beschäftigung oder der Käfig ist zu klein. - Läuft der Hamster nicht im Laufrad, so haben Sie vielleicht das falsche Laufrad, es könnte zu klein sein. Hamster-Info: der Hamster ist entwischt - was tun? - Ruhe bewahren. - Futter und Wasser in allen Zimmern abgezählt hinlegen, Häuschen daneben, alle Türen schließen. - Weiß man, in welchen Zimmer der Hamster ist, Lebendfalle aufstellen. - Futter in einem Eimer deponieren, in der Hamster hinein kommt, aber nicht wieder heraus. - Wenn man Glück hat, kommt der Hamster abends aus seinem Versteck. Das alles sind Anzeichen, bei denen Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten. Auch wenn Sie lesen sollten, dass Tierärzte wenig Erfahrung mit Hamstern haben, so helfen doch alle Tierärzte so gut wie sie können. Viele Hamsterhalter gehen leider zu spät zu einem Tierarzt. Wenn Sie früh genug einen Tierarztbesuch durchführen, so hat ihr Goldhamster oder auch ihr Zwerghamster eine gute Chance. Verhalten im Krankheitsfall - Tierarztbesuch Beschreiben Sie dem Tierarzt die Symptome so genau wie es geht. Fragen Sie nach, was der Tierarzt vermutet und fragen Sie auch nach Behandlungsmethoden und Medikamenten. - Ruhe Ein kranker Hamster braucht Ruhe. Sorgen Sie dafür, dass er tagsüber schlafen kann und beobachten Sie sein Verhalten sehr genau. - Wärme Unter Umständen ist es wichtig (z.B. nach einer Operation) den Hamster zu wärmen da der Hamster seine Körpertemperatur dann vorübergehend nicht selbst steuern kann. Dafür eignet sich eine Rotlichlampe (Wärmelampe), die in 30 cm Entfernung aufgestellt wird und nur eine Ecke des Käfigs bestrahlt. Das ist sehr wichtig, damit der Hamster selbst entscheiden kann, ob er unter die Rotlichlampe möchte oder nicht. - Behandlung Der Arzt verabreicht und/oder verschreibt Medikamten. Zusätzlich ist es wichtig, dass der Hamster zu Hause neben Ruhe und Wärme eine gesunde Ernährung erhält, eventuell Päppelbreie (siehe die Ausführungen zu Durchfall), Bird Bene Bac oder ähnliches. Verhalten bei Durchfall: Hat der Hamster Durchfall, so kann das verschiedene Ursachen haben: - zu schneller Futterwechsel, ungewohntes Futter - zu kaltes Futter - zu viel Saftfutter bzw. Frischfutter, also Obst oder Gemüse - zu warmes Futter - zu viel zuckerhaltiges Futter - Vergiftung durch verschimmeltes Brot (nur frisches, trockenes Brot reichen!) - Vergiftung durch Zimmerpflanzen - Bakterielle Infektion z.B. Colibacillose und Salmonellose oder Pastreurellose - starker Stress - verschmutzes Futter oder Wasser Sofortmaßnahme bei leichtem Durchfall: Geben Sie dem Hamster zunächst kein Saftfutter, machen Sie den Käfig sauber und sorgen Sie dafür, dass er viel Heu und getrocknete Kräuter zu Fressen bekommt. Außerdem sollten Sie den Hamster vor einer Austrocknung schützen. Achten Sie darauf, dass er regelmäßig trinkt. Trinken kann er in dem Fall normales Wasser oder abgekühlten Kamillentee sowie Pfefferminztee. Völlig weglassen sollten Sie Drops, Knabberstangen und ähnliches. Sollte sich der Durchfall nach 24 Stunden nicht verbessern bzw. hat der Hamster sehr starken Durchfall, dann sollten Sie so schnell es geht einen Tierarzt aufsuchen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um eine bakterielle Infektion handelt. Dann braucht der Hamster ein Antibiotikum. Nach der Antibiotikum-Gabe sollte der Hamster zusätzlich zur Stabilisierung der Darmflora ein Mittel mit dem Namen Bird Bene Bac bekommen. Fragen Sie ihren Tierarzt danach. Sollte der Hamster nicht fressen, können Sie ihm zum Aufpeppeln Babybrei geben mit Gemüse, Reis, Hühnchenfleisch o.ä. Wichtig ist, dass der Brei keinen Zucker und keinen Milchzucker enthält. Achten Sie auf die Packungsaufschrift. Sie können auch aus Haferflocken oder anderen Getreideflocken einen Päppelbrei herstellen. Dafür weichen Sie die Flocken in Wasser ein. Auf keinen Fall dürfen Sie Honig, Traubenzucker oder Haushaltszucker untermischen. Weitere Infos über Hamsterkrankheiten finde Sie hier. Hamster-Info: Hamster Nachwuchs - was ist zu beachten? Da Hamster Einzelgänger sind, ist es nicht ratsam, eine Hamsterzucht zu beginnen, es sei denn man hat ganz sicher geegnete Abnehmer. Häufig kneifen viele Abnehmer kurz vorher doch noch und haben plötzlich eine Tierhaarallergie oder sonstiges. Ein einzelner Hamster hat große Ansprüche, will man ihm eine artgerechte Haltung bieten. Hamster sind Nesthocker, sie werden völlig hilflos, nackt und blind geboren. So mancher Hamsterhalter wird mit Nachwuchs überrascht, weil Hamster nicht früh genug nach Geschlechtern getrennt wurden. Die Hamstermutter braucht für die Aufzucht der Jungtiere besonders viel tierisches Eiweißfutter. Sind Jungtiere zu schwach oder hat die Mutter zu wenig Eiweiß, kommt es vor, dass sie ihre Hamsterbabys auffrisst. Das ist völlig natürlich und wirkt auf uns Menschen trotzdem anfangs sehr fremd. Das hat nichts mit Brutalität zu tun sondern hilft der Mutter, wenigstens einen Teil ihrer Jungtiere aufzuziehen. Trächtige Weibchen oder Weibchen mit frischem Hamsternachwuchs brauchen Ruhe und wenig Stress. Die Umgebung sollte möglichst nicht verändert werden. Reinigung erst nach einer Woche und nur außerhalb des Nestbereiches. Tägliche Nestkontrolle ist wichtig, am besten, wenn die Hamstermutter gerade gefüttert wird. Bei handzahmen Weibchen ist eine Nestkontrolle einfach als bei scheuen Hamsterweibchen. Biogramm der körperlichen Entwicklung, entnommen aus dem Buch Hollmann/Skogstad: der Hamster 1. Tag: Haut unbehaart, rötlich, Augen geschlossen, Gliedmaßen schwach und unterentwickelt, Bewegung unkoordiniert, , Kot- und Harnabsatz nach Bauchmassage durch die Mutter. 2. Tag: Beginn der Hautpigmentierung 5. Tag: Beginn der Behaarung, Aufnahme von festem Futter, Einsetzen von Putzbewegungen 10.Tag: Augen geöffnet, Füllen und Entleeren der Backentaschen, Putzen, Kot- und Harnabsatz ohne Mithilfe der Mutter 14.Tag: Verlassen des Nestes, Spielen mit Geschwistern 21. Tag: Völlige Selbstständigkeit Jetzt können die Hamster nach Geschlechtern getrennt werden und mit 28 Tagen können sie vermittelt werden. Wichtig ist, dass man sich früh genug um Abnehmer kümmert, bei denen der Hamsternachwuchs ein schönes Zuhause bekommt. Hamster-Info: Unterschiede in der Haltung Goldhamster / Zwerghamster Im Grunde genommen gibt es viele Gemeinsamkeiten unter Goldhamstern und Zwerghamstern. Beides sind Wühler, die gerne in der Einstreu, in Torf, Erde oder Sand wühlen. Beide brauchen eine große Fläche zum laufen, ein Laufrad und viel Auslauf. Beides sind eher Tiere zum beobachten, die es nicht besonders schätzen, gestreichelt zu werden oder gar herumgetragen zu werden. Zutraulich werden dennoch der Goldhamter und der Dsungarische Zwerghamster. Der Campbell Zwerghamster ist eher bissig, was nicht mir aggressiv oder boshaftigkeit verwechselt werden darf. Er lässt sich eben nicht gerne anfassen und versteht es vielleicht gar nicht, dass der Mensch ihm seine Hand hinhält ohne ihm etwas zu fressen zu geben. Also beißt er zu. Roborowski Zwerghamster, die kleineste Zwerghamster Art, sind sehr flink und werden nur in seltenen Fällen so zutraulich, dass man sie überhaupt auf die Hand nehmen kann. Sie sind eher für erwachsene Hamsterliebhaber geeignet, die ein Tier zum Beobachten suchen. Chinesische Streifenhamster sind sehr ruhige Tiere, die am besten von allen Hamsterarten klettern können. Sie erscheinen wie eine Mischung aus einer Maus und einem Hamster, zumal der Schwanz länger und die Gestalt insgesamt schlanker ist als bei den anderen Zwerghamstern. Der Zwerghamsterkopf im Überblick Ohren: Dsungarische Zwerghamster haben kleine, eher zugespitzte Ohren die behaart sind. Die Gehörorgane der Robowski Zwerghamster sind auch sehr klein und zierlich, allerdings rund und innen nicht behaart. Die des Chinesischen Streifenhamsters sind leicht oval. Sie haben die grössten Ohren unter den Zwerghamster. Die kleinen Nager können ihre Ohren aufstellen und zusammenfalten, aber auch wie einen Radarschirm in alle Richtungen drehen. Sie sind in der Lage die feinsten Töne und schwache Geräusche wahrzunehmen. Die Zwerghamster-Babys erzeugen teilweise sehr hohe Fieptöne und deshalb nimmt man an, dass die Zwerghamster sogar Töne hören können, die im Ultraschallbereich liegen. Das Gehör eines Zwerghamsters ist im Stande sehr differenziert Geräusche wahrzunehmen. Daher können sie auch die Stimme der Pflegeperson immer wieder erkennen. Eine sehr interessante Eigenschaft ist auch, dass die Zwerghamster, um tagsüber ruhig zu schlafen, die Ohrmuscheln zusammen klappen. Augen: Die meisten Hamster haben grosse schwarzen Augen, die für nachtaktive Tiere typisch sind. Mit Ausnahme von Albinos, die lichtempfindliche „rote“ Augen besitzen. Aber auch diese sitzen seitlich am Kopf und stehen knopfartig hervor. Dadurch haben die Tiere eine gute Rundumsicht von ca.110°, so dass sie Feinde rechtzeitig erkennen können. Auf kurze Distanzen sehen Hamster aber nicht so scharf wie wir. Deshalb reagieren sie häufig schreckhaft, wenn man sich plötzlich leise in ihr Blickfeld bewegt. Da Hamster hauptsächlich während der Morgen- und der Abenddämmerung aktiv sind, haben sich ihre Augen an das Dämmerlicht besonders gut angepasst. So erkennen sie beispielsweise Umrisse und Grautöne, aber keine Farben. Bei Kontakt mit Artgenossen, aber auch bei der Futtersuche, verlassen sich die Hamster stark auf ihre anderen Sinne. Dazu kommt noch, dass diese kleinen Nager - im Gegensatz zu anderen Tieren - kein räumliches Vorstellungsvermögen besitzen und dadurch auch keine Höhen und Entfernungen abschätzen können. Nase:Der Geruchsinn des Hamsters ist sehr differenziert, denn die kleinen Nager leben in einer sogenannten Geruchswelt. Sie merken sich die Partner, Feinde und auch die Umgebung anhand des Geruchs. Daher markieren sie ihr Revier mit Duftmarken, Urin aber auch mit Kot.
Die kleinen, zierlichen Nasen sind beweglich und können selbst extrem schwache Gerüche wahrnehmen. So können sie auch Nahrung über sehr weite Entfernung riechen und ausmachen. Ausserdem wird mit ihr, wie auch mit dem Maul, Luft eingeatmet und zu den Atemorganen weitergeleitet. Tasthaare: Hamster bewohnen in freier Wildbahn unterirdische Baue und haben deshalb einen ausgeprägten Tastsinn. Mit den Tasthaaren überprüfen sie, ob Spalten und Schlupflöcher gross genug sind, um durch zu schlüpfen. Die Wurzeln der Tasthaare geben die Signale an die Tastnerven weiter, die sie wie ein Geflecht umgeben. Dadurch kann der Hamster sich auch in der Dunkelheit gut zurechtfinden. Die Tasthaare befinden sich beim Hamster vor allem rund um das Maul aber auch über den Augen und vereinzelt aussen an den Beinen und am Körper. Maul: Das Maul eines Hamsters ist im Gegensatz zu seiner Körpergrösse ziemlich gross und breit. Es dient zur Aufnahme der Nahrung, zum Atmen und natürlich zum Ausstossen von diversen Lauten.Das scharfe, empfindliche Gebiss dieser kleinen Tiere besteht aus 16 Zähnen. Die vier ständig nachwachsenden Schneidezähne halten die Hamster durch das Nagen kurz. Daher sollte man ihnen, auch wenn sie in Gefangenschaft leben, verschiedene Nagemöglichkeiten bieten. Dies kann man in Form von Futter, Ästen oder auch mit Nagesteinen tun.
Backentaschen: Das typische Merkmal eines Hamster sind die faszinierenden Backentaschen. Sie reichen auf beiden Seiten vom Mundwinkel bis zu den Schultern. Die Backentaschen dienen ihnen vor allem zum Hamstern und für den Transport von Futter oder Nistmaterial. Es kann jedoch sein, dass eine Hamstermutter ihre Babys bei Gefahr hinein steckt, um dann besser flüchten zu können. Die Backentaschen bestehen aus einer sehr derben, trockenen Haut mit kleinen Borsten. Durch diese Borsten wird verhindert, dass die Nahrungsvorräte zurück in die Mundhöhle rutschen.Um die Backentaschen zu entleeren, massieren und streichen die Nager mit ihren Vorderpfoten das Futter nach vorne. Auf diese Weise ist es ihnen möglich, relativ viel Nahrung in den Bau zu schleppen.Wenn ein Hamster seinem Gegner imponieren will, dann plustert er die Backentaschen mit Luft auf. So erreicht der Zwerghamster teilweise den doppelten Kopfumfang; auch Fressfeinde werden so in die Flucht geschlagen. Der Zwerghamsterkörper im Überblick Geschlechtsorgane: Weibliche Hamster sind alle 4 bis 6 Tage für ca. 12 bis 20 Stunden paarungsbereit. Sie besitzen zwei Eierstöcke einen Eileiter, eine Gebärmutter und eine Scheide. An dem Bauch haben sie bis zu 16 Zitzen.
Männliche Hamster haben Hoden, die wulstartig hervortreten. Sie haben auch einen Samenleiter. Dieser mündet im Bereich der Vorstehdrüse in die Harnröhre.Duftdrüsen: Der Hamster erkennt am Geruch andere Hamster und deren Geschlecht. Ausserdem übermittelt er damit auch Botschaften.Die kleinen Nager haben Duftdrüsen an den Geschlechtsöffnungen, am Bauch aber auch am Kopf. Mit dem Sekret aus den Drüsen, das wir zwar nicht riechen können, markieren sie ihre Gebiete. Es ist hauptsächlich dafür da, Artgenossen fernzuhalten, aber auch um sich zu orientieren. Ein paarungsbereites Weibchen legt beispielsweise Lockspuren zu seinem Bau. Deshalb sind Hamster stets ziemlich aufgeregt, wenn man sie in den frisch gereinigten Käfig setzt. Denn dort fehlen alle Duftmarken und sie müssen sich ihr Revier neu „erobern“. Bei den Dsungarischen Zwerghamster kann es sein, das die Duftdrüse der Männchen sehr stark riechen und auch mal gelblich verklebt ist. Beine/Pfoten: Der Zwerghamster hat relativ kurze, kräftige Vorderbeine. Sie sind sehr gut geeignet zum Graben, Klettern aber auch zum Hangeln. An ihnen befindet sich jeweils ein kleines Pfötchen mit vier Zehen und einem zurückgebildeten Daumen. Beim täglichen Putzen spielen die Pfötchen eine wichtige Rolle. Wenn man den kleinen Nagern dabei zuschaut, sieht es aus als würden sie die Pfötchen zuerst in das Maul stecken, um sie zu befeuchten und streichen sich dann mit ihnen über die Ohren. Die Pfötchen benutzen Hamster wie Hände, sie gebrauchen sie zum Beispiel um etwas in die Backentaschen zu stecken oder heraus zu befördern. Auch ihr Futter halten sie damit. Eigentlich kann man diese Tätigkeit nicht “halten“ nennen, da sie nicht in der Lage sind irgendetwas zu greifen. Es werden lediglich die zwei Vorderpfötchen gegen das Futterstück gepresst. Deshalb sind die dünnspeichigen Laufräder aus Metall sehr gefährlich. Auch Drahtgitter als Bodenfläche ist aus diesem Grund völlig ungeeignet. Es kann zu Stressbelastung, Unsicherheit und Kannibalismus führen.Die Hinterbeine sind beim Hamster etwas länger als die Vorderbeine und haben jeweils fünf Zehen. Auch die Fussballen an den Pfötchen sind wesentlich dicker, und sorgen für einen besseren Halt. Bei der Fellpflege geht der Hamster mit den Hinterbeinen ähnlich vor wie eine Katze. Schwanz: Hamster haben kleine, niedliche Stummelschwänzchen, je nach Art etwas länger oder kürzer. Bei Zwerghamstern ist es höchstens 0.5 cm lang. Die Ausnahme bildet hier der Chinesische Streifenhamster. Er besitzt ein Schwänzchen von ca. 2-3 cm Länge. Daher bezeichnet man ihn auch als langschwänzigen Zwerghamster. Diese kleinen Schwänzchen sind allgemein sehr beweglich. Beim Graben zum Beispiel hebt sich das Schwänzchen.
Etwas ueber die Sinnesorgane und Anatomie der Hamster - Sehen - Beobachtet man einen Hamster, wagt man hin und wieder zu denken, man habe ein blindes Tier vor sich. Tatsächlich ist der Sehsinn der Hamster nicht besonders gut ausgebildet. Die vorstehenden Augen ermöglichen einen guten Rundumblick, der dem Hamster ermoeglicht, Feinde bereits aus grosser Entfernung wahrzunehmen. Jedoch können Hamster nicht sonderlich scharf sehen, sind weitsichtig und können kaum Farben wahrnehmen. - Riechen - Im Gegensatz dazu ist die Nase sehr gut ausgebildet. Selbst schwächste Gerüche können wahrgenommen werden. Nahrung kann über sehr weite Entfernung ausfindig gemacht werden. Feinde und Partner werden einzig über Gerueche erkannt. So wird auch klar, warum Hamster ihre Reviere mit Duftmarken markieren. - Höhren - Hamster haben sehr gute Ohren. Wahrscheinlich sind sie auch in der Lage, höchste Frequenzen im Ultraschallbereich wahrzunehmen. - Tasten - an der Schnautze der Hamster befinden sich lange Tasthaare (die sog. Vibrissen). Mit diesen werden Hindernisse und Gefahren erkannt. - Das Maul - Das Hamstergebiss besteht aus 16 scharfen Zähnen. Vier davon sind die ständig nachwachsenden langen Schneidezähne, je zwei im Ober- und Unterkiefer. Daneben befinden sich auf jeder Seite der Schneidezähne im Ober- wie im Unterkiefer je drei Kauzähne, die nicht nachwachsen.
Zur Sammlung von Nahrung sind die Backentaschen der Hamster extrem dehnbar. Die Taschen befinden sich auf beiden Seiten der Tiere und reichen vom Maul bis zu den Hinterbeinen. - Druesen - Je nach Art besitzen Hamster im Bauch- oder Flankenbereich Drüsen, die insbesondere der Reviermarkierung dienen. - Beine - Die Vorderbeine der Nage besitzen 4 Finger und einen zurückgebildeten Daumen. Die kurzen, kräftigen Beine eignen sich besonders gut zum Klettern und Graben. Die Hinterbeine der Hamster sind länger und haben fünf ausgebildete Zehen.
http://www.hamsterinfo.de/goldhamster.htm http://www.hamsterinfo.de/goldhamster.htm
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